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Projekt:

Aktuelle Veränderungen in großstädtischen Lebensbedingungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen, am Beispiel Wien

Laufzeit: 03/2005 - 04/2006
Auftraggeber: Stadt Wien, Magistratsabteilung 7
Projektleitung: Karl Czasny, Stadt und Regionalwissenschaftliches Zentrum
Bearbeitung: Eva Stocker, Heidrun Feigelfeld
 

Kurzbeschreibung

Thematik: Wien weist unter den europäischen Großstädten eine vergleichsweise geringe Armutsbelastung auf. Es ist jedoch auch hier, nach bisheriger Datenlage, etwa jeder siebte Haushalt als armutsgefährdet zu bezeichnen. Ein überdurchschnittlich hohes Ausmaß an Betroffenheit findet sich unter jungen Erwachsenen, Alleinerziehenden (vor allem denjenigen mit Kleinkindern), Familien mit größerer Kinderzahl und hochbetagten Frauen. Eine stärkere Benachteiligung von Frauen insgesamt ist demnach erkennbar. Hervorstechend ist das Gefährdungsausmaß von Zuwandererhaushalten.

In wie weit Maßnahmen, welche die Stadt Wien seit Mitte der Neunziger Jahre gesetzt hat - Ausbau des Wiener Systems der Wohnungslosenhilfe inklusive Delogierungsprävention, Verbesserung der Zuwanderungspolitik (umfangreiche Einbürgerungen, Notfallswohnungen, Allgemeine Wohnbeihilfe ...) u.a.m. -, trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen dazu beigetragen haben, diese Situation zu verbessern, und vielleicht schon in der stadträumlichen Verteilung sichtbar werden, wurde im vorliegenden Projekt untersucht.

Methode: Vergleichende Statistik, Datenanalyse
Suchbegriffe: Lebensbedingungen, Bevölkerung
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Letzte Änderung: 02.Jan.2008; © SRZ GmbH