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Niederösterreich verfügt über eine 414 km lange gemeinsame Staatsgrenze mit den beiden EU-Beitrittsländern Tschechien und Slowakei. Das ist mehr als ein Drittel der gesamten Außengrenze Österreichs (1.225 km) zu den Mittel- und Osteuropäische Ländern (MOEL). Die Ungarische Grenze reicht bis auf 4 km Entfernung an Niederösterreich heran. Damit ist Niederösterreich, insbesondere die Grenzregion besonders stark von der EU-Osterweiterung betroffen.
Unter Heranziehung der Wohnungsbedarfssimulation der Statistik Austria sowie der eingehenden Kenntnis demografischer Strukturen in den Beitrittsländern werden alternative Prognoseszenarien für das gesamte Bundesland, das Umland von Wien sowie den Grenzraum zu den MOEL-Staaten durchgerechnet. Um die im Zuge der EU-Erweiterung auftretende zusätzliche Wohnungsnachfrage für die hauptsächlich betroffenen Teilregionen des Landes abschätzen zu können, werden Umfang und Struktur der aktuellen Wohnmobilität in jenen Teilregionen vor dem Auftreten der erweiterungsbedingten Zusatznachfrage analysiert. Aufbauend auf der Quantifizierung des mittelfristigen Wohnungsbedarfs und auf der Darstellung von Volumen und Struktur der aktuellen Wohnmobilität werden wohnungspolitische Umsetzungsstrategien entwickelt, welche die bestmögliche Umsetzung der raumordnerischen Zielsetzungen gewähren.
Die Studie untersucht die
Regional differenzierte Quantifizierung des zusätzlichen Wohnungsbedarfs
Regionalisierte Analyse der aktuellen Wohnmobilität
Vertiefungsanalyse Umland Wien. Dabei wurde das Umland von Wien wurde als jene Region definiert, welche die politischen Bezirke Baden, Korneuburg, Mödling, Tulln und Wien-Umgebung umfasst.
Vertiefungsanalyse Grenzraum MOEL-Staaten. Der Grenzraum bezieht die politischen Bezirke Bruck an der Leitha, Gänserndorf, Gmünd, Hollabrunn, Horn, Mistelbach und Waidhofen an der Thaya mit ein.
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