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Neue Dienstleistungen im Wohnungssektor

Der Forschungsbericht behandelt das im sozialen Wohnbau vorhandene Angebot an wohnbegleitenden Dienstleistungen und analysiert wichtige Teilbereiche dieses Angebots sowohl aus dem Blickwinkel der Anbieter als auch aus jenem der Nutzer bzw. Nachfrager. Die dem Bericht zugrunde liegenden empirischen Untersuchungen umfassen neben einer breit angelegten Bewohnerbefragung auch schriftliche Erhebungen bei Bauträgern und Hausverwaltungen.

Die Ergebnisse dieser Anbieterbefragung zeigen, daß der aktuelle Schwerpunkt der ergänzend zum Kerngeschäft erbrachten Leistungen und Hilfestellungen im sozialen Wohnbau weniger bei den kommerziell orientierten Komplementärdienstleistungen als vielmehr im Bereich des sozialen Managements liegt, zu dem neben verschiedensten Beratungs- und Moderationsangeboten auch eine Reihe von ergänzenden Aktivitäten zählen, wie zum Beispiel Maßnahmen im Zusammenhang mit der Integration von Immigranten oder mit der Errichtung, Verwaltung und Betreuung von altersgerechten Seniorenwohnungen.

Auch die am häufigsten genannten Gründe für die geplanten Ausweitungen des Angebots an wohnbegleitenden Leistungen zielen nicht unmittelbar auf eine Ertragssteigerung, sondern auf die Erhöhung der Wohnzufriedenheit und der Kundenbindung. Dieses Orientierungsmuster der Anbieter von wohnbegleitenden Dienstleistungen trifft sehr genau die dienstleistungsbezogenen Einstellungen der Bewohner. Denn diese messen, wie die im Rahmen des vorliegenden Projekts durchgeführten Befragungen zeigen, den wohnbegleitenden Dienstleistungen sehr hohe Bedeutung für ihre Wohnzufriedenheit bei.

Wichtiger als alle Ausweitungen der Palette wohnbegleitender Dienste sind für die Bewohner Verbesserungen bei der Qualität der derzeit schon angebotenen Leistungen. Die Autoren der Studie leiten daraus die Empfehlung ab, daß jede Initiative zur Entwicklung neuer Dienstleistungen Teil eines auf das gesamte Leistungsangebot bezogenen Optimierungsprogramms sein sollte, in dessen Rahmen man zunächst an der Beseitigung von vorhandenen Defiziten bei den Kerndienstleistungen und den immer schon zu erfüllenden Aufgaben im Bereich des sozialen Managements arbeitet.

Sie können den Forschungsbericht als PDF-Datei hier herunterladen: Endbericht

 
 

Bericht erschienen!

Co-operate! How to help people excluded from decent housing


(Gemeinsam! Hilfe für Menschen mit Wohnproblemen)

COOP - das dreijährige EU-Projekt zu integrierten Kooperationsformen von Stadtverwaltungen, Wohnversorgern und Sozialen Dienstleistern, die Angebote zur Vermeidung von Wohnungsverlust und zu Rückkehr aus Wohnungslosigkeit in eine eigenständige Wohnsituation bereit stellen, hat soeben seinen abschließenden Bericht veröffentlicht.

Das Projekt war als Teil des "Transnationalen Austauschprogrammes" der EU (im Rahmen des Prozesses der sozialen Eingliederung) durchgeführt worden. Beteiligt war ein Konsortium von 38 Institutionen, darin eingeschlossen sieben Forschungsinstitute ((InWIS Bochum; PSPC Brüssel; OTB Delft; ÚRS Prag; IRM Krakau; SRZ Wien und CHP York); sowie 31 Institutionen aus sieben Ländern (Belgien, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Poland und Tschechien. Alle Teams haben gemeinsames Arbeiten unterschiedlicher Institutionen in jeweils mindestens einer Großstadt ihres Landes untersucht: Brüssel, Duisburg/Hannover, Leeds, Rotterdam, Wien, Krakau/Posen und Brünn.

Der abschließende Bericht enthält siebzehn gute Beispiele zu den Bereichen: Verhinderung von Wohnungsverlust, Versorgung mit eigenständigem Wohnraum, Unterstützung in der Stabilisierung der Wohnsituation, sowie Bereitstellung von Information und Beratung.

Der Gesamtbericht (CO-OPERATE_report - 12 2005_en) und der Kurzbericht (CO-OPERATE_summary_12 2005_en), beide auf englisch, sind auf dieser Homepage unter COOP/reports and papers zu finden.

Die Berichte sind auch in einer Druckversion und auf CD-ROM verfügbar.

Berichte in weiteren Sprachen: Deutsch, Holländisch, Französisch, Polnisch und Tschechisch, sowie Folder in allen Sprachen werden in Kürze auf der Homepage und gedruckt verfügbar sein.

Für weitere Informationen wenden Sie sich auch an Heidrun Feigelfeld,
Projektkoordinatorin: hf@srz-gmbh.com.

 
 

Wohnungspolitisches Indikatorensystem für Länder und Regionen

Die Aufgabe der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Abteilung Wohnbauforschung, erstellten Studie bestand in der Konstruktion eines Instruments zur regionalisierten Erfassung wohnungspolitischer Problemzonen, das eine Orientierungs- und Frühwarnfunktion für die Wohnungspolitik auf Bundes- und Länderebene erfüllen kann.

Diese Zielvorgabe führte zur Ausarbeitung eines Systems von insgesamt 144 Indikatoren, welches die vorhandene Vielfalt von wohnungspolitisch relevanten Daten der Bevölkerungs-, Wohn- und Baustatistik sowie der Wohnungsmarktbeobachtung in problemzentrierter Form bündelt und auf diese Weise unterschiedlichste Teilbefunde zu einer Gesamtdiagnose verknüpft.

Die Studie kostet 100,-- Euro und kann per E-mail oder Fax beim SRZ bestellt werden.
Das Inhaltsverzeichnis können Sie als PDF-file hier downloaden: inhalt.pdf (10KB)

 
 

Analysen gegen den Trend

Anläßlich seines zehnjährigen Bestands hat das SRZ unter dem Titel "Analysen gegen den Trend" einen Sammelband mit Arbeiten seiner Mitarbeiter veröffentlicht. Das Buch enthält Artikel, Polemiken und Ausschnitte aus Forschungsarbeiten. Es hat einen Umfang von 229 Seiten und wird auf Wunsch zum Preis von 250.- S/ 18,17 € (excl. Versandskosten) zugesendet. Die 24 Einzeltexte dieser Publikation beziehen sich auf folgende Themenschwerpunkte:

- Wohnverhältnisse cover
- Wohnbauförderung
- Wohnungsmarkt
- Wohnrecht
- Stadterneuerung
- Wohnverhältnisse
- Stadtentwicklung und Raumordnung
- Sozialpolitik und Arbeitswelt
- Gesellschaftspolitik
 
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Letzte Änderung: 07.Jan.2008; © SRZ GmbH